____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Peter Sloterdijk
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Peter Sloterdijk (Aussprache [ËsloËtÉËdaÉŞk]; * 26. Juni 1947 in Karlsruhe) ist ein deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Publizist, der mit seinen Beiträgen und BĂźchern in Deutschland zahlreiche Debatten ausgelĂśst hat. Er lehrte bis 2017 an der Staatlichen Hochschule fĂźr Gestaltung Karlsruhe Philosophie und Ăsthetik. Sein thematisch weit ausgreifendes publizistisches Schaffen ist mit zahlreichen Preisen geehrt worden.
Contents
⢠Leben
⢠Studium
⢠Schriftsteller
⢠Privates
⢠Staatsschulden
⢠Europa
⢠Auszeichnungen
⢠Trivia
⢠Schriften
⢠Als Herausgeber
⢠Als Ăbersetzer
⢠Literatur
⢠Dokumentarfilme
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Herkunft und Schulzeit
Peter Sloterdijks deutsche Mutter, Jahrgang 1915, hatte auf dem Luisen-Gymnasium in MĂźnchen um das Jahr 1934 ihr Abitur gemacht. Während des Zweiten Weltkrieges war sie als RadarĂźberwacherin der Wehrmacht in den Niederlanden stationiert.cite-ref-europ-er-gutartig-1-0[1] Nach dem Krieg nach Deutschland zurĂźckgekehrt, verschlug es sie zunächst nach Karlsruhe, wo sie ihren niederländischen Ehemann kennenlernte, von dem sie bald ihr erstes Kind erwartete.cite-ref-2[2] Peter Sloterdijks Geburt war kompliziert, gefolgt von einer schweren Gelbsucht aufgrund einer Rhesus-Inkompatibilität bei den Eltern.cite-ref-3[3] Die Ehe der Eltern hielt nicht lange, so dass Peter und seine Schwester zunächst in der Obhut ihrer Mutter aufwuchsen, später auch in der ihrer MĂźnchener GroĂeltern.cite-ref-europ-er-gutartig-1-1[1]
Sloterdijk erklärte später, er habe Bemutterung erfahren, aber keine âBevaterungâ. Deshalb habe er sich seine âVäter oder Instruktorenâ selbst âzusammensuchenâ mĂźssen.cite-ref-4[4] An anderer Stelle fĂźhrte er aus: âIn Autoritätsfragen war ich sozusagen zur Autodidaktik verurteilt. Und wer aus einer solchen Perspektive heraus seine Vorbilder sucht, der greift wahrscheinlich hoch.âcite-ref-5[5] In einem drastischen Text aus dem Jahr 1980 beschrieb er die fatalen emotionalen Prägungen aus seiner Kindheit, von denen er sich als Erwachsener zu lĂśsen versuchte: die emotionale Treue zu seiner unglĂźcklichen Mutter, die zu seinem traurigen LebensgefĂźhl gefĂźhrt hatte, und der vergebliche Versuch, sich innerlich auf die Seite des abwesenden Vaters zu stellen, um endlich dessen Anerkennung zu bekommen.cite-ref-6[6]
Als Sloterdijk fĂźnf Jahre alt war, zog die Familie von Karlsruhe in einen MĂźnchener Vorort.cite-ref-7[7] Dort besuchte er das Wittelsbacher-Gymnasium bis zum Abitur, mit einer kurzen Unterbrechung um das Jahr 1957, als er in ein Internat am Ammersee kam, aus dem er mit Freunden floh. Bereits als 16-Jähriger hatte Sloterdijk Kants Kritik der reinen Vernunft und noch vor dem Abitur âpraktisch alles von Nietzscheâ gelesen.cite-ref-8[8]
Studium
Von 1968 bis 1974 studierte Sloterdijk in MĂźnchen und Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. Bereits 1971 erstellte er seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay Ăźber Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ăkonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Sloterdijk war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.cite-ref-9[9]
1976 wurde er aufgrund seiner von Klaus Briegleb betreuten Doktorarbeit zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung, Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918â1933 durch den Fachbereich Sprachwissenschaften der Universität Hamburg promoviert.
Reise nach Indien
Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Aschram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Poona auf. Nach seiner Rßckkehr nach Mßnchen trug er noch etwa zwei Jahre lang die orangefarbene Tracht der Bhagwan-Anhänger.cite-ref-sz-magazin-2014-10-0[10]
1997 sagte er, die Reise nach Indien sei fĂźr ihn lebenswichtig gewesen, und er lebe noch immer âvon den Metamorphosen dieser Impulseâ.cite-ref-11[11] In einem Interview beschrieb er die âUmstimmungserfahrungâ, die er in Indien erlebt hatte, als irreversibel und erklärte: âWer sie gemacht hat, wird unempfänglich fĂźr Theorien, in denen die Depression immer Recht hat. [âŚ] Man lebt unter einem helleren Himmel.âcite-ref-12[12] In einem anderen Interview drĂźckte er es so aus: âNach Poona war ich psychisch nicht mehr unter meiner deutschen Adresse erreichbar. Es begann etwas, was ich einmal die Osterweiterung der Vernunft genannt habe. Mit diesem Impuls kam eine tiefe Aufheiterung in mein Dasein. Ich war plĂśtzlich befreit von dem psychosozialen Tiefdruckgebiet, das Ăźber meinem Leben und dem meiner Generation gehangen hatte.âcite-ref-sz-magazin-2014-10-1[10]
Schriftsteller
Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller,cite-ref-13[13] als âphilosophierender Schriftstellerâ, wie er selbst sagt.cite-ref-crescendo-de-interview-2023-14-0[14] In seinen Schriften hat er eine âpopulärphilosophische Anthropologieâcite-ref-15[15] vorgelegt. Sein kulturkritisch-essayistisches Denken hat seinen Ursprung in der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, die er später fĂźr âtotâ erklärte. Er begrĂźndete dies damit, dass die Kritische Theorie ihre Aufgabe, âals Ziviltheologie der Bundesrepublik zu fungierenâ, nicht mehr Ăźberzeugend wahrnehmen kĂśnne.cite-ref-16[16]
Sein erster groĂer Erfolg gelang ihm mit der Kritik der zynischen Vernunft aus dem Jahr 1983. 1999 wurde Sloterdijk zusammen mit Ulrich Beck und JĂźrgen Habermas Programmberater des Suhrkamp Verlags.cite-ref-17[17]
Die Regeln fĂźr den Menschenpark erregten 1999 eine heftige Ăśffentliche Debatte. Sloterdijk wurde vorgeworfen, fĂźr eine faschistoide ZĂźchtungsideologie plädiert zu haben. Um die Jahrtausendwende entstand sein âOpus magnumâ, die Sphären-Trilogie (1998, 1999, 2004). 2012 erweiterte er seinen Tätigkeitsbereich als Autor, als er das Libretto der Oper Babylon von JĂśrg Widmann schrieb.
Laut einem Interview aus dem Jahr 2014 notiert Sloterdijk seit 1972 jeden Tag seine Gedanken in DIN-A4-NotizbĂźchern mit jeweils 192 Seiten Umfang. Er hatte damals bereits 124 NotizbĂźcher gefĂźllt.cite-ref-sz-magazin-2014-10-2[10]
Akademische Tätigkeiten
Im Jahr 1988 hielt Sloterdijk die Frankfurter Poetik-Vorlesungen im Rahmen der Stiftungsgastdozentur fßr Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
Von 1992 bis 2017 hatte er den Lehrstuhl fĂźr Philosophie und Ăsthetik an der Staatlichen Hochschule fĂźr Gestaltung in Karlsruhe inne. Zudem wurde er 1993 Leiter des Instituts fĂźr Kulturphilosophie an der Akademie der bildenden KĂźnste in Wien, bis er 2001 eine Vertragsprofessur am Ordinariat fĂźr Kulturphilosophie und Medientheorie in Wien Ăźbernahm. Von 2001 bis 2015 war er als Nachfolger von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule fĂźr Gestaltung Karlsruhe, an der er zusätzlich zur administrativen Leitung auch weiterhin lehrte.
Daneben war er Gastdozent am Bard College im US-Bundesstaat New York, am Collège international de philosophie in Paris, am Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimarcite-ref-18[18] und an der EidgenÜssischen Technischen Hochschule in Zßrich.cite-ref-19[19]
Im Sommersemester 2024 ßbernahm Sloterdijk eine Gastprofessur am Collège de France.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]
Kontroverse um seinen ehemaligen Assistenten Marc Jongen
Zu den prominentesten SchĂźlern Sloterdijks zählt sein als âParteiphilosoph der AfDâcite-ref-22[22] bekannt gewordener langjähriger Karlsruher Assistent Marc Jongen.cite-ref-23[23] Sloterdijk distanzierte sich 2016 in einem Interview von Jongen: âEr dĂźrfte sich vielleicht als mein SchĂźler bezeichnen, wenn er in seiner Assistentenzeit wenigstens ein einziges vorzeigbares Buch geschrieben hätte. So aber bleibt es nur bei falschen Zitaten.âcite-ref-24[24] 2018 beantwortete Sloterdijk laut dem New Yorker die Frage, ob es eine gemeinsame Basis (âcommon groundâ) zwischen ihm und Jongen gebe, mit einem nachdrĂźcklichen Nein! und nannte Jongen einen âkompletten Hochstaplerâ (âa complete impostorâ). Jongen habe seine akademischen Ambitionen aufgegeben und die Politik sei nun ein Ausweg fĂźr ihn.cite-ref-25[25] Sloterdijk sagte im Jahr 2020, Jongen habe sein Konzept von Eros und Thymos falsch interpretiert, und gab an, seit Längerem keinen Kontakt mit ihm zu haben.cite-ref-berliner-zeitung-de-26-0[26]
Weitere Aktivitäten
Von 2002 bis 2012 moderierte Sloterdijk zusammen mit Rßdiger Safranski die Gesprächsrunde Das Philosophische Quartett im ZDF. Auch durch seine rege Vortragstätigkeit im In- und Ausland erhÜhte sich sein Bekanntheitsgrad. Er war mehr als zehn Jahre lang Schirmherr der Albert Schweitzer Stiftung fßr unsere Mitwelt, bis sie sich im Jahr 2013 von ihm trennte.cite-ref-27[27] Seit 2008 ist er Mitglied der Freien Akademie der Kßnste in Hamburg.cite-ref-28[28]
Anlässlich seines 70. Geburtstages veranstaltete das Zentrum fĂźr Kunst und Medien in Karlsruhe vom 23. bis zum 25. Juni 2017 ein Symposium unter dem Titel âVon MorgenrĂśten, die noch nicht geleuchtet habenâ.cite-ref-29[29]
Im Mai 2019 wurde bekannt, dass Sloterdijks Archiv als Vorlass an das Deutsche Literaturarchiv Marbach geht.cite-ref-30[30]
Im Januar 2024 kĂźndigte Sloterdijk seine Mitgliedschaft im Verein Deutsche Sprache (VDS) mit sofortiger Wirkung, nachdem ein Treffen von Rechtsextremisten bekannt geworden war, an dem auch Silke SchrĂśder, Vorstandsmitglied des VDS, teilgenommen hatte.cite-ref-31[31]
Privates
Peter Sloterdijk ist seit dem Jahr 2017 in vierter Ehe mit der Hamburger Journalistin Beatrice Schmidtcite-ref-32[32] geb. Kolster verheiratet. In dritter Ehe war er mit der Ăsterreicherin Regina Haslinger verheiratet. Aus dieser Verbindung hat Sloterdijk eine erwachsene Tochter, die drei Jahre vor der Heirat der Eltern geboren wurde.cite-ref-sz-magazin-2014-10-3[10]cite-ref-33[33] Peter und Beatrice Sloterdijk leben in Berlin-Charlottenburgcite-ref-34[34] und in der Nähe von Chantemerle-lès-Grignan in der franzĂśsischen Provence.cite-ref-35[35]
Auf die Frage nach Gott sagte Sloterdijk: âIch bin mit der Beschreibung als gläubiger Mensch nicht ganz glĂźcklich, weil bei mir es eher der Gott der Philosophen ist als der der Religionen, mit dem ich mich beschäftige.âcite-ref-36[36]
Debattenbeiträge
Religion und Gesellschaft
In seinem Essay Gottes Eifercite-ref-37[37] von 2007 vergleicht Sloterdijk die drei groĂen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dabei fĂźhrt er sie auf ihre angeblich abrahamitischen Wurzeln zurĂźck und beschreibt, was sie voneinander trennt und worin sich ihre Glaubensinhalte unterscheiden. Er geht der Frage nach, welche politisch-sozialen und psychodynamischen Voraussetzungen die Entstehung des Monotheismus bedingten. In Sloterdijks Analyse emanzipierte sich das Judentum zuerst gegen den Polytheismus der Ăgypter, Hethiter und Babylonier und behauptete sich als Protesttheologie des âTriumphs in der Niederlageâ. Während die Religion des Judentums auf das eigene Volk begrenzt blieb, modifizierte das Christentum mit seiner apostolischen Botschaft auch vorhandene traditionelle Religionen und bezog sie in seinen universalen VerkĂźndigungsgehalt mit ein. Der Islam habe den offensiven Universalismus zum militärisch-politischen Expansionsmodus verschärft. Sloterdijk kommt nun zu der Annahme, dass die groĂe Gemeinsamkeit der drei Religionen die âeiferndeâ und âeinwertigeâ Ausprägung ihres Anspruchs auf die Gotteswahrheit sei. Dies fĂźhre zwingend zu einer konfrontativen Grundkonstellation, die unsere Gegenwart in bisher nicht gekanntem MaĂ bestimme. Die Reaktionen auf die gegenseitigen Angriffe und die von auĂen seien unterschiedlich: FĂźr das Judentum sei ein souveränistischer Separatismus mit defensiven ZĂźgen prägend geworden, fĂźr das Christentum die Expansion durch Mission und fĂźr den Islam der Heilige Krieg. Diese Konflikte wĂźrden durch den menschlichen Todestrieb verstärkt und seien damit schwer zu lĂśsen. Sloterdijk unterstellt, dass der Glaube eine anthropologische Grundkonstante sei. Er wirft im Weiteren die Frage auf, ob und wie die Religionen auf einen âzivilisatorischen Wegâ gefĂźhrt werden kĂśnnten, um ihr geistiges Potential nutzbar zu machen.
In der Gegenwart seien die drei Religionen Christentum, Judentum und Islam aufgerufen, so forderte Sloterdijk in einer Neuinterpretation von Lessings Ringparabel, von âEifererkollektiven zu Parteien einer Zivilgesellschaftâ zu werden.cite-ref-38[38]
Sloterdijks Beiträge zum Thema Religion werden von Theologen als Herausforderung wahrgenommen und kritisiert, aber auch rezipiert.cite-ref-39[39]
Wirtschafts- und Steuerpolitik
Sloterdijk hat mit einem unter dem Titel Die Revolution der gebenden Hand am 13. Juni 2009 in der FAZ verĂśffentlichten Text eine deutsche Kontroverse Ăźber den Fiskalstaat der Gegenwart ausgelĂśst. Was heute je nachdem als âKapitalismusâ oder âSoziale Marktwirtschaftâ bezeichnet wird, nennt er einen âSemi-Sozialismus auf eigentumswirtschaftlicher Grundlageâ, wobei er fĂźr eine âAbschaffung der Zwangssteuern und zu deren Umwandlung in Geschenke an die Allgemeinheitâ plädiert.cite-ref-40[40] Diese These zog Beiträge der Frankfurter Schule in der Zeit nach sich, so insbesondere von Lutz Wingert und Axel Honneth. Wingert sprach von einer âAllianz der Leistungsträgerâ gegen die âSchwachenâ;cite-ref-41[41] Honneth nannte Sloterdijks Thesen âfatalen Tiefsinnâ.cite-ref-42[42] Sloterdijk erläuterte seine Position 2010 in seinem Buch Die nehmende Hand und die gebende Seite: Beiträge zu einer Debatte Ăźber die demokratische NeubegrĂźndung von Steuern.cite-ref-43[43]
Ludger LĂźtkehaus attestierte Sloterdijk in einem Artikel aus dem Jahr 2012 zwar Originalität im Denken, nannte die Idee einer âErsetzung der Steuern durch eine Wohlhabenden-Ethik der freiwilligen Gabeâ jedoch einen âabwegigen Einfallâ.cite-ref-44[44] Im selben Jahr forderte Sloterdijk in einem Gespräch mit RenĂŠ Scheu die Ersetzung der angeblich herrschenden âFiskalkleptokratieâ durch eine âFiskaldemokratieâ, in der die BĂźrger mitbestimmen kĂśnnen, wohin ihre Steuer- bzw. GabenstrĂśme flieĂen.cite-ref-45[45]
JĂźrgen Borchert kritisierte Sloterdijk im Jahr 2013 fĂźr dessen Haltung und befand, dass er an âPhantomschmerz im Elfenbeinturmâ leide. Seines Erachtens wĂźrde Sloterdijk, wenn er âmal sozialversicherungspflichtig arbeiten wĂźrdeâ, eine andere Sichtweise einnehmen.cite-ref-46[46]
Staatsschulden
In mehreren Interviews thematisierte er die Finanzkrise ab 2007 vor dem Hintergrund der modernen Schuldenwirtschaft und sprach von einer âDesorientierung von historischen GrĂśĂenordnungenâ, wenn sich mit alten Schulden stets neue Schulden besichern lassen. Was den Staaten und Banken heute fehle, sei âPfandklugheitâ.cite-ref-47[47] Dabei bezieht sich Sloterdijk auf Thesen der EigentumsĂśkonomik, wie sie von Gunnar Heinsohn ausgearbeitet wurden.
Plagiate in der Wissenschaft
In einem 2011 bei der Tagung âPlagiate, Wissenschaftsethik und Geistiges Eigentumâ nach der Plagiatsaffäre Guttenberg gehaltenen Vortrag, der abgewandelt im Spiegelcite-ref-48[48] und 2013 in einem Tagungsband erschien, vertrat Sloterdijk die Ansicht, dass 98 bis 99 Prozent aller akademischen Textproduktion âin der wie auch immer berechtigten oder unberechtigten Erwartung des partiellen oder vĂślligen Nichtgelesenwerdens verfasstâ wĂźrden. Daraus ergebe sich âdie fast zwingende Konsequenz, dem Nicht-Leser zu geben, was ihm gebĂźhrt â und wenn es der eigene PrĂźfer oder die Deutsche Forschungsgemeinschaft wäre.â Der Plagiatsexperte Jochen ZenthĂśfer griff die ĂuĂerungen 2022 im Zusammenhang mit PlagiatsvorwĂźrfen gegen Yana Milev auf, deren Dissertation Sloterdijk betreut hatte.cite-ref-49[49] Thomas Trenkler kritisierte im August 2023 im Kurier die schleppende Aufarbeitung des Falls an der Akademie der bildenden KĂźnste Wien.cite-ref-50[50]
Europa
In seiner Rede Reflexionen eines nicht mehr Unpolitischen (2013) sieht Sloterdijk das Projekt der Europäischen Union âvor dem Zerfallâ und prognostiziert eine âunvermeidliche Neuformatierung Europasâ.cite-ref-51[51]
FlĂźchtlingskrise
In der FlĂźchtlingskrise positionierte sich Sloterdijk gegen die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vertretene Politik: âDie deutsche Regierung hat sich in einem Akt des Souveränitätsverzichts der Ăberrollung preisgegebenâ, sagte er im Gespräch mit dem Magazin Cicero. Es gebe jedoch âkeine moralische Pflicht zur SelbstzerstĂśrungâ.cite-ref-zeit-2016-03-11-52-0[52] Das Verhalten der Medien schalt er in diesem Zusammenhang als âLĂźgenätherâ, der so dicht sei âwie seit den Tagen des Kalten Kriegs nicht mehrâ. Im Journalismus trete eine âVerwahrlosungâ und eine âzĂźgellose Parteinahme allzu deutlich hervorâ. Das BemĂźhen um Neutralität sei gering, âdie angestellten MeinungsäuĂerer werden fĂźr Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.âcite-ref-53[53]
In der sich anschlieĂenden Ăśffentlichen Debatte wurde Sloterdijk deutlich kritisiert. Georg Diez bezeichnete Sloterdijk als âPoseur, Relativierer, Nebelwerferâ, der âeine ganze Karriere daraus gemacht [hat], Wirklichkeit in Raunen zu verwandelnâ. Seine Philosophie sei mit rechten VerschwĂśrungstheorien angereichert und predige eine âkrude âNatĂźrlichkeitââ.cite-ref-54[54] Auch der Publizist Georg SeeĂlen bescheinigt Sloterdijk wie auch RĂźdiger Safranski, einen antimodernen Diskurs aufzugreifen und dazu beizutragen, dass eine vernunftgeleitete Diskussion nicht mehr mĂśglich sei.cite-ref-55[55] Gleichfalls kritisch äuĂerten sich der Soziologe Armin Nassehicite-ref-zeit-2016-03-11-52-1[52] und der Politologe Herfried MĂźnkler. Laut Nassehi bediene das Cicero-Interview mit einer âKulturkritik, die die FlĂźchtlingskrise geradezu genĂźsslich als eine Gelegenheit begrĂźĂt, Sätze zu sagen, die in aller Deutlichkeit zu hässlich wärenâ, âgenau jene Semantik, von der rechte und rechtsintellektuelle Invektiven derzeit lebenâ. MĂźnkler nannte die Beiträge Sloterdijks und Safranskis âunbedarftâ, âahnungslosâ und ein Zeichen des âgravierenden Mangel[s] an strategischer Reflexivität in der politischen Kultur dieses Landesâ. Sie, âdie sich Ăźber Jahre als GralshĂźter realer Komplexität und Repräsentanten komplexen Denkens in Szene gesetzt habenâ, gäben nun âunterkomplexe Antwortenâ und suggerierten, âman [kĂśnne] in Europa wieder zu einer Ordnung zurĂźckkehren, in der Grenzen und Souveränität die Leitvorstellungen des Politischen warenâ.cite-ref-56[56] Richard David Precht warf Sloterdijk vor, einen Nazi-Jargon zu verwenden, der an Rudolf HÜà erinnere.cite-ref-57[57]
In einer Replik verteidigte Sloterdijk seine Position gegen die Kritiker, insbesondere gegen MĂźnkler. Er habe sein âBedenkenâ gegen die ââFlutungâ Deutschlands mit unkontrollierbaren FlĂźchtlingswellenâ nicht aus nationalkonservativer oder neu-rechter Haltung heraus, sondern aus einer âlinkskonservative[n] Sorge um den gefährdeten sozialen Zusammenhaltâ ausgedrĂźckt und sei weiterhin der Ansicht der âVolksmeinungâ, dass die âMerkelsch[e] Willkommens-Propaganda [âŚ] eine Improvisation in letzter Minuteâ darstelle. Seine Kritiker betrieben âintentionale FalschlektĂźreâ und seien von âBeiĂwut, Polemik und Abweichungshassâ geleitet.cite-ref-58[58]
Sex und Feminismus
Im September 2016 verĂśffentlichte Peter Sloterdijk den E-Mail-Roman Das Schelling-Projekt.cite-ref-59[59] Der semi-autobiographische Text enthält ein Selbstporträt des Autors, dies unter dem Namen âPeer Sloterdijkâ. Auch mehrere seiner Freunde erscheinen durchschaubar verschlĂźsselt. Zusammen konzipieren sie per E-Mail-Austausch einen Antrag fĂźr ein Forschungsprojekt, den sie an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellen wollen. Sein Thema ist die Evolution des weiblichen Orgasmus. Um den Antrag tiefsinniger erscheinen zu lassen und so die Gutachter zu blenden, fingieren die Antragsteller einen Zusammenhang des Projekts mit der Naturphilosophie Friedrich Wilhelm Joseph Schellings. Die Gutachter durchschauen jedoch die Mystifikation und lehnen das Projekt ab. Nach dem Scheitern des Antrags lĂśst sich das Team auf; jeder der Protagonisten geht eigene Wege. Im letzten Kapitel werden klimaktisch verschiedene Gedanken und Projektideen von den Figuren vorgetragen. Eine unerklärliche E-Mail des toten Nicolaus Sombart ist eine willkommene Abwechslung, um dem auĂergewĂśhnlichen Soziologen die Reverenz zu erweisen.
Da, wie Jens Jessen aufzeigte, Sloterdijk kaum MĂźhe an eine literarische Gestaltung des Stoffes verwandte, wurde sein Text unmittelbar als politische Stellungnahme verstanden: als Angriff auf das Gender-Mainstreaming westlicher Länder zu Beginn des 21. Jahrhunderts.cite-ref-60[60] Die Schriftstellerin Elke Schmitter beschrieb Sloterdijks Text in einem Artikel fĂźr den Spiegel unter dem Titel âDie Frau als Herrenwitzâ als anti-feministisches Pamphlet, das nur notdĂźrftig als Roman getarnt sei.cite-ref-61[61] Stefanie Lohaus schrieb, Sloterdijk verwerfe die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen.cite-ref-62[62]
Bedrohung der Identität durch gesellschaftlichen Wandel
Im April 2018 sprach Sloterdijk mit RenĂŠ Scheu Ăźber die Erfahrung, dass sich alles immer schneller verändert, als das prägende LebensgefĂźhl in modernen Gesellschaften. Die umfassende Veränderung nannte er âDriftâ und charakterisierte sie als âdas groĂe Gleitenâ (analog zum umgangssprachlichen âalles kommt ins Rutschenâ). Die erste groĂe ErschĂźtterung sei im 19. Jahrhundert durch Darwins Entdeckung ausgelĂśst worden, dass die Arten der Tiere und Pflanzen, die man fĂźr gottgegeben hielt, ständiger Veränderung unterworfen sind. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts sei die Wahrnehmung dazugekommen, dass auch VĂślker sich verändern â viel schneller als etwa Gebirge (von denen man ebenfalls erfuhr, dass sie kommen und gehen) oder Tierarten, aber immer noch langsam im Vergleich zu den gegenwärtigen Umwälzungen. Die Migration geschehe heute umfassender, massiver und schneller, sie sei eines der stärksten Merkmale der Gesellschaft. Sie verlaufe nicht nur zwischen Ländern und Kontinenten, sondern ebenso und âgrundlegenderâ von ländlichen Gebieten in die Städte (Urbanisierung). Diese âriesenhaften Bewegungenâ seien die âletzte Stufe des allgemeinen beschleunigten Gleitensâ. Hinzu kommen unter anderem unzählige technische Neuerungen und die âEinwanderungâ von immer mehr Maschinen, zu denen Sloterdijk auch Autos zählt, in die Gesellschaft. Sloterdijk sagte zusammenfassend: âDas groĂe Gleiten ist jetzt in das gesamte Spektrum menschlichen Lebens eingedrungen.â Niemand kĂśnne der ständigen Innovation entkommen.cite-ref-nzz-ch-interview-30-m-rz-2018-63-0[63]
Die Folge sei starke Verunsicherung. Die Medien trĂźgen dazu bei, indem sie Streit verstärken. Die AfD und die Partei Die Linke seien âzwei reine MeToo-Parteienâ â in ihnen finden sich Menschen zusammen, die sich als Opfer des Wandels sehen. Der Zusammenschluss von Menschen, die ihr Unbehagen oder ihre EmpĂśrung teilen wollen, sei Ăźberhaupt das Prinzip der Bildung von politischen Parteien. Viele Menschen hätten die BefĂźrchtung, es kĂśnne ihnen ergehen wie der Kafkaâschen Figur Gregor Samsa, der sich plĂśtzlich in ein anderes Wesen verwandelt sah: âWer am Morgen aufwacht und sich nach einer Anlaufphase im Bad als den oder die wiedererkennt, der oder die sich am Abend zuvor niedergelegt hat, darf als stabil und darum änderungstolerant gelten. Wer hingegen Grund zur Annahme hat, der Wiedererkennungseffekt kĂśnnte sich auch einmal nicht einstellen, ist gefährdet â und wohl zu vielem, ja zu allem bereit, um die Identität zu verteidigen, von der er oder sie glaubt, sie komme ihm oder ihr abhanden.âcite-ref-nzz-ch-interview-30-m-rz-2018-63-1[63]
Auszeichnungen
Quelle:cite-ref-64[64]
⢠1993: Ernst-Robert-Curtius-Preis fßr Essayistik
⢠1999: Friedrich-Märker-Preis fßr Essayistik
⢠2001: Christian-Kellerer-Preis fßr die Zukunft philosophischer Gedanken
⢠2005: Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland
⢠2006: Commandeur des Ordre des Arts et des Lettres
⢠2008: Lessing-Preis fßr Kritik
⢠2008: Cicero Rednerpreis
⢠2008: Internationaler Mendelssohn-Preis zu Leipzig, Kategorie Gesellschaftliches Engagement
⢠2008: Prix europĂŠen de lâessai Charles Veillon fĂźr sein Werk Zorn und Zeit aus dem Jahr 2006
⢠2009: BDA-Preis fßr Architekturkritik
⢠2010: B.Z.-Kulturpreis
⢠2011: Ehrendoktorwßrde der Radboud-Universität Nijmegen, Niederlande
⢠2013: Ludwig-BÜrne-Preis
⢠2017: Helmuth-Plessner-Preiscite-ref-65[65]
⢠2020: Ehrendoktorwßrde der Università degli studi Roma Tre, Italien
⢠2021: Europapreis fßr politische Kultur der Hans Ringier Stiftung
⢠2023: Ehrendoktorwßrde der West-Universität Temeswar, Rumänien
WĂźrdigung und Kritik
Daniel Kehlmann nannte Sloterdijk âeinen der wichtigsten Denker unserer Zeitâ.cite-ref-66[66] Hans Ulrich Gumbrecht nannte ihn den âheitersten aller Philosophenâ.cite-ref-67[67]
Sloterdijk ist andererseits nicht unumstritten. Der Journalist Christian Modehn bezeichnet ihn als Vordenker der Rechtsradikalen und als Stichwortgeber der AfD,cite-ref-rps-68-0[68] obwohl Sloterdijk diese mit scharfen Worten verurteilt hatte.cite-ref-69[69] Sloterdijks Thesen, geäuĂert 2016 in der Zeitschrift Cicero, seien gegen eine humane FlĂźchtlingspolitik gerichtet.cite-ref-rps-68-1[68] Thymos verstehe Sloterdijk sprach-kreativ als âRegungsherd des stolzen Selbstâ, ein Wortspiel, das manch einen an die neunzehnhundertdreiĂiger Jahre in Deutschland erinnere.cite-ref-rps-68-2[68] Modehn zitiert Holger Freiherr von Dobenecks Buch Das Sloterdijk-Alphabet, dass âHeiner MĂźhlmanns Buch âNatur und Kulturâ [âŚ] Sloterdijks favorisiertes Kulturmodellâ sei.cite-ref-rps-68-3[68] Klaus Weber warf ihm vor, einem neuen Faschismus Vorschub zu leisten.cite-ref-70[70] Der Soziologe Armin Nassehi setzte sich mit dem von Sloterdijk verwendeten Begriff âLĂźgenätherâ auseinander. Er stellte dazu fest: âNatĂźrlich muss jemand, der zur Elite gehĂśrt, sich vom IdeenmĂźll einer geradezu proletarischen AfD distanzieren. Vom PĂśbel wollen wir natĂźrlich nichts wissen, wir sind in der Lage, das auf eine ganz andere Weise zu formulieren. Wir sagen nicht âLĂźgenpresseâ, wir sagen âLĂźgenätherââ.cite-ref-71[71] Der Historiker und Publizist Rudolf Walther bezeichnete Sloterdijk als âScharlatanâ, der Literaturwissenschaftler Dirk Pilz nannte ihn den âDieter Bohlen der Philosophieâ.cite-ref-72[72]cite-ref-73[73]
Der Deutschlandfunk Kultur bezeichnete Sloterdijk 2025 als einen âder letzten deutschen GroĂintellektuellenâ.cite-ref-76[76]
Trivia
Sloterdijk fuhr frĂźher mit seinem Fahrrad bis zu 130 Kilometer am Tag, um sich gedanklich zu befreien, und nannte sich einen âVelomanenâ. 2014 erklärte er in einem Interview, beim Radfahren gehe es darum, den schädlichen Gedanken davonzufahren. Nach reichlich einer Stunde Radfahren komme er in einen âparameditativen Zustandâ. Beim Heimkommen sei man ein besserer Mensch als beim Losfahren.cite-ref-sz-magazin-2014-10-4[10]
Sloterdijk ist mit dem FDP-Politiker Christian Lindner und dessen Frau Franca Lehfeldt befreundet. Bei der Trauung von Lindner und Lehfeldt im Juli 2022 hielt er eine Rede im Gottesdienst.cite-ref-77[77] Sloterdijk schätzt Lindner auch als Politiker. In einem Gespräch mit Gabor Steingart zur Bundestagswahl 2021, das als Podcast verbreitet wurde, sagte er, Lindner kĂśnne âseit vielen Jahren als das grĂśĂte politische Talentâ wahrgenommen werden, âdas Deutschland seit einem halben Jahrhundert hervorgebracht hatâ.cite-ref-78[78]
Schriften
Chronologisches Werkverzeichnis
⢠Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Autobiographien der Zwanziger Jahre. Hanser, Mßnchen 1978 (zugleich Dissertation), ISBN 3-446-12627-9.
⢠Kritik der zynischen Vernunft. Zwei Bände. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983 (edition suhrkamp (es), Band 1099), ISBN 3-518-11099-3.
⢠Der Zauberbaum. Die Entstehung der Psychoanalyse im Jahr 1785. Ein epischer Versuch zur Philosophie der Psychologie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-37945-3.
⢠Der Denker auf der Bßhne. Nietzsches Materialismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986 (es 1353), ISBN 3-518-11353-4.
⢠Kopernikanische Mobilmachung und ptolemäische AbrĂźstung. Ăsthetischer Versuch. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987 (es 1375), ISBN 3-518-11375-5.
⢠Peter Sloterdijks Kritik der zynischen Vernunft. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987 (es 1297), ISBN 3-518-11297-X.
⢠Zur Welt kommen â zur Sprache kommen. Frankfurter Poetik-Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988 (es 1505), ISBN 3-518-11505-7.
⢠Eurotaoismus. Zur Kritik der politischen Kinetik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989 (es 1450), ISBN 3-518-11450-6.
⢠Versprechen auf Deutsch. Rede ßber das eigene Land. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990 (es 1631), ISBN 3-518-11631-2.
⢠Weltsucht. Anmerkungen zum Drogenproblem. Vortrag im Rahmen der 40. Lindauer Psychotherapiewochen 1990, In: P. Buchheim, M Cierpka, Th. Seifert (Hrsg.): Psychotherapie im Wandel. Abhängigkeit. (Lindauer Texte. Texte zur psychotherapeutischen Fort- und Weiterbildung.) Springer-Verlag, Berlin et al. 1991, ISBN 3-540-53858-5 (PDF; 655 kB), S. 145â163.
⢠Im selben Boot. Versuch ßber die Hyperpolitik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-518-38947-5.
⢠mit Carlos Oliveira: Selbstversuch. Hanser, Mßnchen 1993, ISBN 3-446-18769-3.
⢠Weltfremdheit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993 (es 1781), ISBN 3-518-11781-5.
⢠Medienzeit. Drei gegenwartsdiagnostische Versuche. Schriftenreihe der Staatlichen Hochschule fßr Gestaltung Karlsruhe, Band 1, hrsg. v. Heinrich Klotz, Cantz, Stuttgart 1993, ISBN 3-89322-586-2.
⢠Falls Europa erwacht. Gedanken zum Programm einer Weltmacht am Ende des Zeitalters ihrer politischen Absence. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-518-39902-0.
⢠Chancen im Ungeheuren. Notiz zum Gestaltwandel des ReligiÜsen in der modernen Welt im Anschluss an einige Motive bei William James. Vorwort zu: William James: Die Vielfalt religiÜser Erfahrung. Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 1997 (zugleich it 1784), ISBN 3-458-33484-X.
⢠Der starke Grund zusammen zu sein. Erinnerung an die Erfindung des Volkes. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-06527-0.
⢠Sphären I â Blasen, Mikrosphärologie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-41022-9.
⢠Regeln fßr den Menschenpark. Ein Antwortschreiben zu Heideggers Brief ßber den Humanismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999 (es), ISBN 3-518-06582-3.
⢠Sphären II â Globen, Makrosphärologie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-518-41054-7.
⢠Die Verachtung der Massen. Versuch ßber Kulturkämpfe in der modernen Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000 (es), ISBN 3-518-06597-1.
⢠Ăber die Verbesserung der guten Nachricht. Nietzsches fĂźnftes ,Evangeliumâ. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000 (es), ISBN 3-518-06615-3.
⢠mit Hans-Jßrgen Heinrichs: Die Sonne und der Tod. Dialogische Untersuchungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-45787-X.cite-ref-79[79]
⢠Das Menschentreibhaus. Stichworte zur historischen und prophetischen Anthropologie. Vier groĂe Vorlesungen. VDG, Weimar 2001, ISBN 3-89739-208-9.
⢠Tau von den Bermudas. Versuch ßber das Verlangen nach Neuzeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-06632-3.
⢠Nicht gerettet. Versuche nach Heidegger. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-41279-5.
⢠Luftbeben. An den Quellen des Terrors. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002 (es), ISBN 3-518-12286-X.
⢠Sphären III â Schäume, Plurale Sphärologie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-41466-6.
⢠Im Weltinnenraum des Kapitals. Zu einer philosophischen Geschichte der terrestrischen Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-518-45814-0.
⢠Zorn und Zeit. Politisch-psychologischer Versuch. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-518-41840-8.
⢠mit Alain Finkielkraut: Was zählt, kehrt wieder. Zeitdiagnostische Gespräche. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-12399-7.
⢠Der ästhetische Imperativ. Schriften zur Kunst. Hrsg. v. Peter Weibel, Philo, Hamburg 2007, ISBN 978-3-86572-629-2.
⢠Derrida, ein Ăgypter. Ăber das Problem der jĂźdischen Pyramide. Suhrkamp, Frankfurt 2007 (es), ISBN 978-3-518-12502-1.
⢠Gottes Eifer. Vom Kampf der drei Monotheismen. Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag, 2007, ISBN 978-3-458-71004-2.
⢠Der Anwalt des Teufels. In: JÊrôme BindÊ (Hrsg.): Die Zukunft der Werte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007 (es), ISBN 978-3-518-12516-8.
⢠Theorie der Nachkriegszeiten: Bemerkungen zu den deutsch-franzÜsischen Beziehungen seit 1945. Suhrkamp Verlag, 2008, ISBN 978-3-518-06992-9.
⢠Du muĂt dein Leben ändern. Ăber Anthropotechnik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-41995-3.
⢠Philosophische Temperamente. Von Platon bis Foucault. Diederichs, Mßnchen 2009, ISBN 978-3-424-35016-6.
⢠Scheintod im Denken. Von Philosophie und Wissenschaft als Ăbung (Unseld Lecture, TĂźbingen 2007). Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-26028-9.
⢠Die Revolution der gebenden Hand. In: Frank Schirrmacher, Thomas Strobl (Hrsg.): Die Zukunft des Kapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2010 (es), ISBN 978-3-518-12603-5.
⢠Die nehmende Hand und die gebende Seite. Beiträge zu einer Debatte ßber die demokratische Neubegrßndung von Steuern. Suhrkamp, Berlin 2010 (es), ISBN 978-3-518-06141-1.
⢠Streà und Freiheit. Suhrkamp (Sonderdruck, Text der fßnften Berliner Rede zur Freiheit), Berlin 2011 (es), ISBN 978-3-518-06207-4.
⢠Babylon, Libretto zu einer Oper in sieben Szenen, Musik von JÜrg Widmann (UA an der Bayerischen Staatsoper Mßnchen, 27. Oktober 2012).cite-ref-80[80]
⢠Von der Domestikation des Menschen zur Zivilisierung der Kulturen. Zur Beantwortung der Frage, ob die Menschheit zur Selbstzähmung fähig ist. In: B.-Christoph Streckhardt (Hrsg.): Die Neugier des Glßcklichen. Eine Festschrift fßr den Grßnder des Kollegs Friedrich Nietzsche. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar 2012, ISBN 978-3-86068-474-0.
⢠Zeilen und Tage. Notizen 2008â2011. Suhrkamp, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-42342-4.cite-ref-81[81]
⢠Ausgewählte Ăbertreibungen. Gespräche und Interviews 1993â2012. Suhrkamp, Berlin 2013, ISBN 978-3-518-42200-7.
⢠Im Schatten des Sinai. FuĂnote Ăźber UrsprĂźnge und Wandlungen totaler Mitgliedschaft. Suhrkamp, Berlin 2013 (es 2672), ISBN 978-3-518-12672-1.
⢠Reflexionen eines nicht mehr Unpolitischen. Dankrede von Peter Sloterdijk zur Entgegennahme des Ludwig-BÜrne-Preises 2013. Laudatio: Hans Ulrich Gumbrecht: Wachheit. Von Ludwig BÜrne zu Peter Sloterdijk. Suhrkamp, Berlin 2013 (es), ISBN 978-3-518-06070-4.
⢠mit Thomas Macho: Gespräche ßber Gott, Geist und Geld. Herder, Freiburg im Breisgau 2014, ISBN 978-3-451-30928-1.
⢠Die schrecklichen Kinder der Neuzeit. Ăber das anti-genealogische Experiment der Moderne. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42435-3.
⢠Was geschah im 20. Jahrhundert? Unterwegs zu einer Kritik der extremistischen Vernunft. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42507-7.
⢠Das Schelling-Projekt. Ein Bericht. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42524-4.
⢠Nach Gott: Glaubens- und Unglaubensversuche. Suhrkamp, Berlin 2017, ISBN 978-3-518-42632-6.
⢠Neue Zeilen und Tage. Notizen 2011â2013. Suhrkamp, Berlin 2018, ISBN 978-3-518-42844-3.
⢠Polyloquien. Ein Brevier. Hrsg. v. Raimund Fellinger, Suhrkamp, Berlin 2018, ISBN 978-3-518-42775-0.cite-ref-82[82]
⢠Den Himmel zum Sprechen bringen: Elemente der Theopoesie. Suhrkamp, Berlin 2020, ISBN 978-3-518-42933-4.
⢠Der Staat streift seine Samthandschuhe ab. Ausgewählte Gespräche und Beiträge 2020â2021. Suhrkamp, Berlin 2021, ISBN 978-3-518-47222-4.
⢠Wer noch kein Grau gedacht hat. Eine Farbenlehre. Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-518-43068-2.
⢠Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des Feuers zur globalen Brandstiftung. edition suhrkamp, Sonderdruck, Suhrkamp, Berlin 2023, ISBN 978-3-518-02985-5.
⢠Zeilen und Tage III. Notizen 2013â2016. Suhrkamp, Berlin 2023, ISBN 978-3-518-43147-4.cite-ref-83[83]
⢠Der Kontinent ohne Eigenschaften. Lesezeichen im Buch Europa. Vorlesungen am Collège de France. Suhrkamp, Berlin 2024, ISBN 978-3-518-43214-3.
⢠Daraus: Le continent sans qualitÊs: Leçon inaugurale prononcÊe au Collège de France le jeudi 4 avril 2024. Collège de France, Paris 2024, ISBN 978-2-7226-0848-1, doi:10.4000/14024 (franzÜsisch, openedition.org [abgerufen am 7. Juni 2025] Antrittsvorlesung am Collège de France, gehalten am 4. April 2024).
Als Herausgeber
⢠Vor der Jahrtausendwende: Berichte zur Lage der Zukunft. Zwei Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990 (es 1550), ISBN 3-518-11550-2.
⢠Mystische Zeugnisse aller Zeiten und VÜlker (nach Martin Bubers Sammlung Ekstatische Konfessionen von 1909), Diederichs, Mßnchen 1993.
⢠mit Thomas Macho: Weltrevolution der Seele. Ein Lese- und Arbeitsbuch der Gnosis von der Spätantike bis zur Gegenwart. Zwei Bände, Artemis & Winkler, Mßnchen/Zßrich 1993, ISBN 978-3-7608-1055-3.
⢠Philosophie jetzt! (Neunzehnbändige Reihe mit Porträts und Werkauszßgen berßhmter Denker von Platon bis Foucault), Diederichs, Mßnchen 1995 ff.
⢠Schriftenreihe der HfG Karlsruhe (Zehnbändige Reihe mit wissenschaftlichen, kßnstlerischen und zeitdiagnostischen Positionen aus der Hochschule und ihrem Umfeld), Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2007 ff.
⢠mit Bazon Brock: Der Profi-Bßrger. Handreichungen fßr die Ausbildung von Diplom-Bßrgern, Diplom-Patienten, Diplom-Konsumenten, Diplom-Rezipienten und Diplom-Gläubigen. Fink, Paderborn 2011, ISBN 978-3-7705-5160-6.
Als Ăbersetzer
Literatur
⢠Dirk Michael Becker: Botho StrauĂ: Dissipation. Die AuflĂśsung von Wort und Objekt. Transcript, Bielefeld 2004, ISBN 3-89942-232-5.
⢠Alex DemiroviÄ: Was Philosophen so tun. Bemerkungen zur ausgebliebenen Sloterdijk-Debatte. In: Wespennest. Nr. 117, 1. Quartal 2000, Wien 2000.
⢠Holger von Dobeneck: Das Sloterdijk-Alphabet. Kritisch-lexikalische Einfßhrung in seinen Ideenkosmos. KÜnigshausen & Neumann, Wßrzburg 2002; 2. stark erweiterte Auflage. 2006, ISBN 3-8260-2784-1.
⢠Siegfried Grillmeyer, Erik MĂźller-Zähringer u. a. (Hrsg.): Peterchens Mondfahrt â Peter Sloterdijk, die Religion und die Theologie. Echter, WĂźrzburg 2015, ISBN 978-3-429-04782-5.
⢠Hans-Jßrgen Heinrichs: Peter Sloterdijk. Die Kunst des Philosophierens. Carl Hanser Verlag, Mßnchen 2011, ISBN 978-3-446-23017-0.
⢠Hemelsoet, Jongen, van Tuinen: Die Vermessung des Ungeheuren. Philosophie nach Peter Sloterdijk. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2009, ISBN 978-3-7705-4747-0, mit Beiträgen von Dirk Baecker, Bazon Brock, Boris Groys, Hans Ulrich Gumbrecht, Frank Hartmann, Hans-Jßrgen Heinrichs, Bruno Latour, Konrad Paul Liessmann, Yana Milev, Heiner Mßhlmann, Carlos Oliveira, Wolfgang Ullrich, Peter Weibel, Slavoj ŽiŞek, Raimar Zons u. v. a.
⢠Steffen KĂśhler: Ein fahrender Scolast. Ăber Peter Sloterdijk. J.H. RĂśll Verlag, Dettelbach 2020, ISBN 978-3-89754-574-8.
⢠Michael Maar: HerzweitwĂźrfe. Peter Sloterdijk als Stilist und Diarist. In: Sinn und Form 6/2017, S. 837â842.
⢠Heinz-Ulrich Nennen: Philosophie in Echtzeit: die Sloterdijk-Debatte : Chronik einer Inszenierung. Ăber Metaphernfolgenabschätzung, die Kunst des Zuschauers und die Pathologie der Diskurse. KĂśnigshausen & Neumann, 2003, ISBN 978-3-8260-2642-3.
⢠Wulf Noll: Sloterdijk auf der 'BĂźhne'. Zur philosophischen und zur philosophiekritischen Positionsbestimmung des Werkes von Peter Sloterdijk im Zeitraum von 1978â1991. Blaue Eule, Essen 1993, ISBN 3-89206-548-9.
⢠Jan Rehmann, Thomas Wagner: Angriff der Leistungsträger? Das Buch zur Sloterdijk-Debatte. (= Argument Sonderband. Neue Folge 307). Argument Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86754-307-1.
⢠Jan Rehmann, Thomas Wagner: Sloterdijks Weg vom Zynismus-Kritiker zum Herrschaftszyniker. In: Das Argument 280/2009, S. 116â130 (online zitiert bei linksnet.de).
⢠AndrÊ Schßtte: Bildung und Vertikalspannung. Welt- und Selbstverhältnisse in anthropotechnischer Hinsicht. Velbrßck Wissenschaft, Weilerswist 2015, ISBN 978-3-95832-076-5.
⢠Sjoerd van Tuinen: Peter Sloterdijk. Ein Profil. UTB/Fink, Stuttgart 2006, ISBN 3-8252-2764-2.
⢠Von MorgenrĂśten, die noch nicht geleuchtet habenÂŤ â Ein Symposium zu Peter Sloterdijk. Hrsg. v. Peter Weibel, Suhrkamp, Berlin 2019, ISBN 978-3-518-46943-9.
⢠Klaus Weber (Hrsg.): Sloterdijk â Aristokratisches MittelmaĂ & zynische Dekadenz. Argument Verlag, Hamburg 2022, ISBN 978-3-86754-530-3 (gestalten der faschisierung 1).
Dokumentarfilme
⢠Gefährliches Denken als Beruf â Der Philosoph Peter Sloterdijk. ZDF/ARTE-Dokumentation 1997, 30 Min., Regie: Holger PreuĂe, Kamera: Svea Andersson, Ton: Anke MĂśller.
⢠Im Gespräch mit Peter Sloterdijk. ARTE 2025, auf www.youtube.com, Kanal âPeter Sloterdijkâ: Teil 1, Teil 2
Weblinks
Commons
: Peter Sloterdijk
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Peter Sloterdijk
â Zitate
⢠Literatur von und ßber Peter Sloterdijk im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Peter Sloterdijk in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Peter Sloterdijk bei IMDb
⢠Offizielle Homepage Sloterdijks
⢠Vorträge von Sloterdijk und Interviews mit Sloterdijk auf YouTube
⢠Peter Sloterdijk im Professorenverzeichnis der HfG Karlsruhe (Memento vom 6. Januar 2012 im Internet Archive)
⢠Kurzbiografie und Rezensionen von Bßchern Sloterdijks beim Perlentaucher
Einzelnachweise
cite-note-europ-er-gutartig-11. â âDie Europäer definieren sich selber als gutartigâ. Peter Sloterdijk im Gespräch mit Rainer Burchardt, deutschlandfunk.de, 30. Juli 2015.
cite-note-22. â Hans-JĂźrgen Heinrichs: Peter Sloterdijk. Die Kunst des Philosophierens. Carl Hanser Verlag, MĂźnchen 2011, ISBN 978-3-446-23017-0, S. 27.
cite-note-33. â Peter Sloterdijk im Gespräch mit RenĂŠ Scheu, in: Schweizer Monatshefte, Juni 2007, S. 34 ff.
cite-note-44. â âIch habe eine kindliche Furcht vor der Langeweileâ Interview auf welt.de, 29. Juni 2013.
cite-note-55. â Peter Sloterdijk: Die Welt im Grossen und Ganzen - Peter Sloterdijk (2005). 20. November 2020, abgerufen am 1. Januar 2026.
cite-note-66. â Peter Sloterdijk: KĂźndigung des Familienvertrages. In: Kurt Kreiler u. a. (Hrsg.): In irrer Gesellschaft, Frankfurt/Main 1980, S. 9â11. Zitiert in Gert HĂśppner: Heilt Demut, wo Schicksal wirkt? Eine Studie zu Effekten des Familien-Stellens nach Bert Hellinger. Carl-Auer Verlag, 2006, S. 6 f. (Buchvorschau bei Google Books).
cite-note-77. â Peter Sloterdijk: Im Gespräch mit Peter Sloterdijk (Teil 1), ARTE 2025, Minute 7:20. 9. Juni 2025, abgerufen am 10. Juni 2025.
cite-note-88. â Peter Sloterdijk: Im Gespräch mit Peter Sloterdijk (Teil 1), ARTE 2025, Minute 15:09ff. 9. Juni 2025, abgerufen am 11. Juni 2025.
cite-note-99. â Studienstiftung des deutschen Volkes: Jahresbericht 2017, S. 88.
cite-note-sz-magazin-2014-1010. â ÂťMan denkt an mich, also bin ichÂŤ Interview im SZ-Magazin, Heft 45/2014, 12. November 2014.
cite-note-1111. â Kantilenen der Zeit Auszug aus einem Gespräch Sloterdijks mit Hans-JĂźrgen Heinrichs in: Lettre International, Heft 36, 1997.
cite-note-1212. â âUnter einem helleren Himmelâ Interview auf taz.de, 13. Juni 2006.
cite-note-1313. â Vita auf petersloterdijk.net.
cite-note-crescendo-de-interview-2023-1414. â Peter Sloterdijk: Das Ohr ist ein dummes Organ Interview auf crescendo.de, 19. April 2023.
cite-note-1515. â Andreas Kuhlmann, Souverän im Ausdruck. Helmuth Plessner und die 'Neue Anthropologie'. In: Merkur 45 (1991), Heft 509, S. 691â702, S. 702, vgl. S. 694. Kuhlmann vergleicht die Ansätze Sloterdijks, Gernot BĂśhmes sowie Odo Marquards und kontrastiert sie mit dem Ansatz Helmuth Plessners.
cite-note-1616. â Interview: ÂŤEs gibt lediglich DividuenÂť (Memento vom 7. Dezember 2014 im Internet Archive) weltwoche.ch, 7. Dezember 2014 (archivierte Webseite).
cite-note-1717. â Nennen 2003, S. 267.
cite-note-1818. â Ehemalige Distinguished Fellows des Kollegs Friedrich Nietzsche klassik-stiftung.de. Sloterdijk war 2000/01 Distinguished Fellow.
cite-note-1919. â Hans-JĂźrgen Heinrichs: Peter Sloterdijk. Die Kunst des Philosophierens. Carl Hanser Verlag, MĂźnchen 2011, ISBN 978-3-446-23017-0, S. 45, FuĂnote.
cite-note-2020. â Collège de France, 2024 â Peter Sloterdijk. Abgerufen am 11. August 2025.
cite-note-2121. â Lehrstuhl (college-de-france.fr, englisch); Vorlesungen und Seminar (college-de-france.fr, englisch); Liste historique des chaires du Collège de France (PDF, Version 20. Februar 2025, college-de-france.fr), alle abgerufen am 16. August 2025
cite-note-2222. â Justus Bender, Reinhard Bingener: Marc Jongen: Der Parteiphilosoph der AfD faz.net, 15. Januar 2016.
cite-note-2323. â Vgl. Marc Jongen, Die Welt unteilbar Eine. Versuch Ăźber den Unus Mundus im AnschluĂ an hermetische Motive bei Leopold Ziegler und Peter Sloterdijk. In: P. Wall (Hrsg.), Mythos, Logos, integrale Tradition. Beiträge zum Werk Leopold Zieglers aus AnlaĂ seines 50. Todestages. WĂźrzburg 2008, S. 85â120.
cite-note-2424. â ÂŤMerkel ging einen Teufelspakt einÂť tagesanzeiger.ch, 15. April 2016.
cite-note-2525. â Thomas Meaney: A Celebrity Philosopher Explains the Populist Insurgency In: The New Yorker, 19. Februar 2018.
cite-note-berliner-zeitung-de-2626. â âIm Ausnahmezustand streift der Staat seine Samthandschuhe abâ Interview mit Sloterdijk in der Berliner Zeitung, 5. September 2020.
cite-note-2727. â Hinweis (Memento vom 4. März 2013 im Internet Archive) auf albert-schweitzer-stiftung.de unter Schirmherr, Stand März 2013 (archivierte Webseite).
cite-note-2828. â Peter Sloterdijk Freie Akademie der KĂźnste in Hamburg.
cite-note-2929. â Von MorgenrĂśten, die noch nicht geleuchtet haben Zentrum fĂźr Kunst und Medien Karlsruhe
cite-note-3030. â Archiv von Peter Sloterdijk geht nach Marbach Pressemitteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach, 14. Mai 2019.
cite-note-3232. â Teestunde zu Ehren von Peter Sloterdijk Foto mit Text auf bundespraesident.de, Oktober 2017.
cite-note-3333. â Vgl. Sloterdijk hat seinen Hochzeitstag vergessen rp-online.de, 19. April 2009.
cite-note-3434. â Kontakt / Impressum â Peter Sloterdijk. Abgerufen am 17. Juli 2025.
cite-note-3535. â Landhaus Chantemerle landhaus-chantemerle.de, abgerufen am 2. April 2018
cite-note-3636. â Peter Sloterdijk: 3sat Kulturzeit ÂŤPeter Sloterdijk Ăźber die ersten 25 Jahre des 21. JahrhundertsÂť. 8. Dezember 2024, abgerufen am 15. April 2025.
cite-note-3737. â Gottes Eifer. Vom Kampf der drei Monotheismen. Insel, Frankfurt am Main 2007.
cite-note-3939. â Siegfried Grillmeyer, Erik MĂźller-Zähringer u. a. (Hrsg.): Peterchens Mondfahrt â Peter Sloterdijk, die Religion und die Theologie. Echter, WĂźrzburg 2015, ISBN 978-3-429-04782-5.
cite-note-4040. â Peter Sloterdijk: Die Revolution der gebenden Hand. In: FAZ. vom 10. Juni 2009, S. 30f., 31.
cite-note-4141. â Lutz Wingert: Armutsdebatte: Ab in die Dienerschule. In: zeit.de. 10. Januar 2010, abgerufen am 8. Dezember 2014.
cite-note-4242. â Axel Honneth: Fataler Tiefsinn aus Karlsruhe. In: Die Zeit. 25. September 2009.
cite-note-4343. â Zur Debatte um Sloterdijks Ethik der Gabe bis März 2011 siehe auch: Peter Sloterdijk: Das elfte Gebot: die progressive Einkommenssteuer. In: FAZ. 27. September 2009. Karl Heinz Bohrer: Lobhudeleien der Gleichheit. In: FAZ. 21. Oktober 2009. Peter Sloterdijk: Aufbruch der Leistungsträger. In: Cicero. Nr. 12, 22. Oktober 2009. Eingeweide des Zeitgeistes. Interview mit Mathias Matussek. In: Der Spiegel. Nr. 44, 26. Oktober 2009. Rainer Trampert: Der liberale Beobachter. In: Jungle World. 12. November 2009. Albrecht von Lucke: Propaganda der Ungleichheit. In: Blätter fĂźr deutsche und internationale Politik. 12/2009, S. 55â63. Jens Jessen: Jetzt heiĂt es betteln lernen. In: Die Zeit. 24. Januar 2010. Michael Zander: Verwirrender Professor. In: Junge Welt. 21. Juni 2010. Peter Sloterdijk: Der verletzte Stolz. In: Der Spiegel. Nr. 45, 8. November 2010. Peter Sloterdijk: Warum ich doch Recht habe. In: Zeit Online. 8. Dezember 2010. Peter Sloterdijk Ăźber eine neue Ethik der Gabe. Gespräch mit Katja Gentinetta im Schweizer Fernsehen, Sternstunde Philosophie, 20. März 2011 (Video, 60:58 Min.)
cite-note-4444. â Ludger LĂźtkehaus: Peter Sloterdijks Notizen aus den Jahren 2008 bis 2011 nzz.ch, 7. September 2012.
cite-note-4545. â Die verborgene GrosszĂźgigkeit Peter Sloterdijk im Gespräch mit RenĂŠ Scheu (Auszug), schweizermonat.ch, 1. November 2012.
cite-note-4646. â JĂźrgen Borchert: Sozialstaatsdämmerung. Riemann Verlag, MĂźnchen 2013, ISBN 978-3-570-50160-3, S. 158.
cite-note-4747. â Peter Sloterdijk: âDie Staaten verpfänden die Luft und Banken atmen tief durchâ (Memento vom 18. April 2012 im Internet Archive) Gespräch mit Gabor Steingart und Torsten Riecke, handelsblatt.com, 17. Dezember 2011 (archivierte Webseite).
cite-note-4848. â Peter Sloterdijk: Doktor Wenn und Doktor Aber spiegel.de, 4. Dezember 2011.
cite-note-4949. â Jochen ZenthĂśfer: Plagiatsfall Yana Milev: Zu Wort kommen, zum Titel kommen faz.net, 30. Dezember 2022.
cite-note-5050. â Thomas Trenkler: Akademie: Sloterdijk hat Besseres zu tun, Rektor Hartle ebenso kurier.at, 29. August 2023.
cite-note-5151. â Peter Sloterdijk: Reflexionen eines nicht mehr Unpolitischen. In: Ders.: Reflexionen eines nicht mehr Unpolitischen. Dankrede von Peter Sloterdijk zur Entgegennahme des Ludwig-BĂśrne-Preises 2013. Mit der Laudatio von Hans Ulrich Gumbrecht: Wachheit. Von Ludwig BĂśrne zu Peter Sloterdijk. Suhrkamp, Berlin 2013, S. 29â64, hier S. 59.
cite-note-5353. â Cicero-Redaktion: Peter Sloterdijk Ăźber Merkel und die FlĂźchtlingskrise â âEs gibt keine moralische Pflicht zur SelbstzerstĂśrungâ. In: cicero.de. 28. Januar 2016, abgerufen am 17. März 2016.
cite-note-5454. â Georg Diez: S.P.O.N. â Der Kritiker: Verächter der Wirklichkeit. In: Spiegel Online. 13. März 2016, abgerufen am 17. März 2016.
cite-note-5555. â Benjamin Moldenhauer: Diskurs Ăźber die AfD: âHalbfaschistischer Sumpfâ. In: Spiegel Online. 17. März 2016, abgerufen am 17. März 2016.
cite-note-5757. â FlĂźchtlingsdebatte: Richard David Precht wirft Peter Sloterdijk Nazi-Jargon vor. In: RP Online. 13. Februar 2016, abgerufen am 6. Juni 2025.
cite-note-5959. â Peter Sloterdijk: Das Schelling-Projekt. Ein Bericht. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42524-4.
cite-note-6060. â Jens Jessen in Die Zeit, 1. September 2016.
cite-note-6161. â Elke Schmitter: Die Frau als Herrenwitz. In: Der Spiegel, 1. September 2016.
cite-note-6262. â Stefanie Lohaus in Die Zeit, 23. September 2016.
cite-note-nzz-ch-interview-30-m-rz-2018-6363. â Peter Sloterdijk: ÂŤDie Sitten verwildern, die Gerechtigkeit ist obdachlosÂť Interview mit RenĂŠ Scheu, nzz.ch, 30. März 2018.
cite-note-6464. â Preise & WĂźrden auf petersloterdijk.net.
cite-note-6565. â Helmuth-Plessner-Preis 2017 wiesbaden.de
cite-note-6666. â Daniel Kehlmann: Die Religion wirkt auch nach dem Tod Gottes weiter: Ăber Peter Sloterdijks neue Theopoetik nzz.ch, 18. Dezember 2020.
cite-note-6767. â Hans Ulrich Gumbrecht: Wenn Denken zum Ereignis wird: Peter Sloterdijk ist der heiterste aller Philosophen nzz.ch, 26. April 2021.
cite-note-rps-6868. â Christian Modehn, Religionsphilosophischer Salon: Peter Sloterdijk: Vordenker der Rechtsradikalen, 24. September 2024
cite-note-7070. â Sloterdijk â aristokratisches MittelmaĂ & zynische Dekadenz. In: Argument Verlag mit Ariadne. Abgerufen am 6. Juni 2025.
cite-note-7171. â Katharina Mutz: Brauner Ăberbau: Sloterdijk, Kubitschek und die Neue Rechte. Bayerischer Rundfunk, 3. März 2016, abgerufen am 18. Juni 2025.
cite-note-7373. â Dirk Pilz: Der Dieter Bohlen der Philosophie. In: Frankfurter Rundschau. 18. Januar 2019, abgerufen am 19. Juni 2025.
cite-note-7474. â Cicero im Februar â Peter Sloterdijk ist Deutschlands wichtigster Intellektueller. In: Cicero Online. 29. Januar 2019, abgerufen am 17. Juli 2025.
cite-note-7575. â Die Meinungsmacher. In: Die 500 wichtigsten Intellektuellen (= Cicero. Nr. 2). Februar 2022, S. 16 (squarespace.com [PDF; abgerufen am 17. Juli 2025]).
cite-note-7676. â deutschlandfunkkultur.de: Studio 9 - Live aus dem Humboldt Forum: Korbinian Frenzel im Gespräch mit Peter Sloterdijk. Abgerufen am 24. Dezember 2025.
cite-note-7777. â Maren Warnecke: Trauung von Christian Lindner und Franca Lehfeldt: FAQ zu Trauungen in der Nordkirche ohne Kirchenmitgliedschaft Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, 13. Juli 2022.
cite-note-7878. â Peter Sloterdijk im Podcast: Deutschlands bekanntester Philosoph räumt mit dem groĂen Irrtum dieser Wahl auf focus.de, 1. Oktober 2021.
cite-note-7979. â Vgl. Die Sonne und der Tod. Textauszug in: Lettre International, Heft 48, 2000.
cite-note-8080. â Bayerische Staatsoper (Memento vom 25. Oktober 2012 im Internet Archive), abgerufen am 28. Oktober 2012.
cite-note-8181. â Vgl. Andreas Dorschel: DenktagebĂźcher: Zur Poetik des philosophischen Journals. In: Philosophische Rundschau. LX (2013), H. 4, S. 264â298, bes. S. 293â297; sowie Arno Orzessek: Zwischen Erkenntnisernst und genussvoller Albernheit. Rezension im Deutschlandradio Kultur vom 23. August 2012.
cite-note-8282. â Willi Huntemann: Sloterdijk setzt sein Notizen-Werk mit drei weiteren Jahrgängen fort und bestreitet in âPolyloquienâ eine Zitat-Konferenz, Rezension auf literaturkritik.de vom 23. Januar 2019, abgerufen am 4. August 2019